Die Anbieter im Vergleich

So finden Sie den passenden Hausnotrufanbieter

Welcher Hausnotrufanbieter ist der Richtige für mich? Welche Anbieter gibt es auf dem Markt? Und was spricht für einen gemeinnützigen bzw. einen privaten Anbieter?

Zu diesen Fragen geben wir Ihnen nachfolgend die wichtigsten Antworten sowie nützliche Tipps, was Sie bei der Auswahl eines Hausnotrufanbieters beachten sollten. Darüber hinaus finden Sie auch Hinweise zu den aktuellen Tests der Stiftung Warentest.

Wir haben einen Überblick über die relevanten Anbieter von Hausnotrufsystemen für Sie zusammengestellt, inklusive der aktuellen Ergebnisse von Stiftung Warentest.

So finden Sie den besten Anbieter - Nutzen Sie spezielle Vergleichsportale

Um sich einen Überblick über die Anbieter und Kosten eines Hausnotrufs zu verschaffen, sollten Sie spezialisierte Vergleichsportale nutzen. Auf Grundlage Ihrer individuellen Bedürfnisse erhalten Sie dort die passenden Angebote.

Holen Sie sich online mehrere Angebote ein und vergleichen diese - kostenfrei und unverbindlich. Die Preisvergleichsportale geben Ihnen wertvolle Hinweise zu den verschiedenen Anbietern und deren Leistungen.

So erhalten Sie in 5 Minuten konkrete Hausnotruf-Preise:

Wir können Ihnen die folgenden Vergleichsportale empfehlen. Aber Vorsicht: Nicht alle Hausnotruf Anbieter sind auf allen Portalen vertreten. Deswegen sollten Sie gleich mehrere Portale nutzen und die Vergleiche kombinieren.

Schauen Sie sich alle Vergleiche in Ruhe an und entscheiden Sie sich für zwei der genannten Möglichkeiten. Nachdem Sie die Formulare ausgefüllt haben, werden sich die Anbieter mit konkreten Preisen bei Ihnen melden - natürlich unverbindlich und kostenlos. Darüber hinaus erhalten Sie weitere wertvolle Tipps zur Kostenübernahme und möglichen Zuschüssen.

Warum Sie mindestens 2 der kostenlosen Vergleichsportale nutzen sollten:

  • Nicht alle Anbieter von Hausnotrufsystemen sind auf allen Portalen.
  • Sie vermeiden die Gefahr von Ausreißern.
  • Die Preisunterschiede zwischen den Anbietern können bis zu 30% betragen.
  • Sie bekommen kostenfreie und unverbindliche Angebote mit konkreten Preisen.
  • Sie erhalten einen ersten Überblick und damit eine ideale Verhandlungsgrundlage.
  • Die Angebote kommen von geprüften, regionalen und deutschlandweiten Anbietern.
 

Um den idealen Hausnotruf zu finden, können Sie die genannten Portale so einfach nutzen wie einen Preisvergleich bei Check24, Verivox und Co.: Sie benennen Ihre Anforderungen und erhalten im Anschluss Angebote von regionalen sowie deutschlandweiten Anbietern.

Zusatztipp: Kostenlos weitere Hilfsmittel sichern

Bei vorhandenem Pflegegrad haben Sie einen Anspruch auf zahlreiche Pflegehilfsmittel und die entsprechenden Zuschüsse. Sichern Sie sich daher die aktuelle Förderung und profitieren Sie von weiteren nützlichen Hilfsmitteln.

Ergebnisse der Stiftung Warentest: Das leisten die Anbieter

Damit Sie bei der Auswahl eines passenden Hausnotrufs keine bösen Überraschungen erleben, hat Stiftung Warentest 2018 neun Anbieter getestet. Neben fünf gemeinnützigen Verbänden, wurden dabei auch vier private Anbieter unter die Lupe genommen.

Diese drei Anbieter schnitten am besten ab:

  1. Arbeiter-Samariter-Bund (ASB): Schnelle Bearbeitung des Notrufs, freundliche Mitarbeiter und einwandfreie Sprechverbindung. Teilweise Probleme bei der Inbetriebnahme sowie deutliche Mängel im Vertrag.
  2. Deutsches Rotes Kreuz (DRK): Schnelle Bearbeitung des Notrufs, Mitarbeiter teilweise mit wenig Einfühlungsvermögen. Inbetriebnahme verlief problemlos, jedoch deutliche Mängel im Vertrag.
  3. Malteser Hilfsdienst: Schnelle und gute Bearbeitung des Notrufs, teilweise schlechte Sprachqualität. Sehr gute Beratung, aber deutliche Mängel im Vertrag.

Darüber hinaus wurden auch folgende Anbieter getestet: Vitakt Hausnotruf (Befriedigend 2,8), Volksolidarität (Befriedigend 2,8), Die Johanniter (Befriedigend 3,0), Libify (Befriedigend 3,1) sowie Sonotel (Ausreichend 3,8). Der private Anbieter Zembro erhielt nur ein Mangelhaft (5,0).

Auch wenn die drei oben genannten Anbieter im Test am besten abgeschnitten haben, vor allem bei der Bearbeitung des Notrufs, so ist keiner uneingeschränkt zu empfehlen. Gerade bei den gemeinnützigen Diensten zeigten sich mitunter deutliche Vertragsmängel - etwa durch unwirksame oder unzulässige Haftungsausschlüsse.

Bevor Sie einen Vertrag für sich oder Ihren Angehörigen unterschreiben, sollten Sie diesen sowie die AGBs genau prüfen und die Verträge der verschiedenen Anbieter miteinander vergleichen.

Unser Tipp: Lassen Sie sich bei Unklarheiten von den Verbraucherzentralen beraten.

Auf diese Punkte sollten Sie beim Vertragsabschluss achten:

  • Informationen zum Widerrufsrecht innerhalb von 14 Tagen
  • Haftungsausschluss bei “einfacher Fahrlässigkeit” des Kunden unwirksam
  • Haftungsausschluss für “sonstige Schäden” unwirksam, wenn nicht näher beschrieben
  • Haftungsausschluss bei Störungen des Telefonnetzes sind wirksam
  • Preisänderungsklauseln nur bei sachlich gerechtfertigten Gründen
  • Hinweise zur Schlichtung

Tipps der Stiftung Warentest für die Auswahl eines Anbieters

Damit Sie und Ihre Angehörigen keine bösen Überraschungen erleben, sollten Sie die nachfolgenden Tipps bei der Auswahl beherzigen.

Vergleich ist das A und O

Vergleichen Sie die Anbieter in Bezug auf Kosten und Leistungen. Prüfen Sie auch, ob eventuelle Zusatzleistungen benötigen werden, die der Basistarif nicht abdeckt.

Alle Informationen weitergeben

Der Hausnotrufdienst muss über alle gesundheitlichen Einschränkungen informiert sein. Dies betrifft auch die regelmäßige Einnahme von Medikamenten. Prüfen Sie alle Angaben auf dem Formular noch einmal genau nach und informieren Sie den Anbieter unverzüglich, wenn sich des Gesundheitszustand, Medikamente oder Rufnummern ändern.

Auswahl an Kontaktpersonen

Sollte ein Notfall auftreten, wird in erster Linie die Kontaktperson informiert. Hier ist es ratsam, verschiedene Kontaktpersonen zu hinterlegen, da nicht jeder immer erreichbar ist. Alle Kontaktpersonen müssen gemäß der Datenschutzverordnung der Weitergabe Ihrer Daten schriftlich zustimmen.

Im Notfall bereit

Wenn Sie keine Person haben, die im Notfall schnell bei Ihnen ist, bieten viele Dienste, teilweise gegen Aufpreis, an, dass ein Mitarbeiter nach Ihnen schaut. Fragen Sie am besten direkt beim Anbieter nach.

Auf Sprachverbindung achten

Bei der Installation des Geräts sollten dieses auch an dem Ort getestet werden, der am weitesten von der Basisstation entfernt ist. Achten Sie darauf ob der Mitarbeiter in der Zentrale Sie versteht und Sie ihn gut hören können.

Notrufknopf immer am Körper

Der Sender, auch Funkfinger genannt, muss immer am Körper getragen werden, um im Notfall auch wirklich helfen zu können. Die meisten Sender sind wasserfest und können somit auch unter der Dusche getragen werden.

Lieber einmal zu viel

Sollten Sie Hilfe benötigen, lösen Sie den Alarm aus. Hier brauchen Sie keine falsche Scheu zu haben. Verharmlosen Sie ihre Situation nicht, damit die Zentrale die richtige Hilfe schicken kann.

Regelmäßig testen

Unsere Empfehlung, testen Sie den Notruf ungefähr einmal pro Monat - das ist in der Regel kostenfrei. So bekommen Sie ein Gefühl dafür wie es ist, mit der Zentrale zu sprechen und können im Notfall schnell reagieren.

Mit diesen Kosten müssen Sie rechnen

Haben Sie einen anerkannten Pflegegrad und leben überwiegend allein, übernimmt die Pflegekassen die Kosten für den Basistarif sowie die einmaligen Anschlusskosten. Was Sie bei der Kostenübernahme beachten müssen, lesen Sie hier: Hausnotruf & Krankenkasse.

Der überwiegende Teil der Kunden von Hausnotrufdiensten sind Privatzahler. Für den Basistarif erheben die meisten Anbieter eine monatliche Gebühr von 23 Euro. Hinzu kommen einmalige Kosten für die Inbetriebnahme von bis zu 60 Euro.

Alle zusätzliche Leistungen, wie etwas die Hinterlegung eines Schlüssels, kosten extra. Wenn Sie viel unterwegs sind, sollten Sie darüber hinaus auch über eine mobile Lösung nachdenken, wobei der Notruf dann über das Mobilnetz hergestellt wird. Auch dafür entstehen zusätzliche Kosten, die je nach Anbieter variieren. Alle Informationen zu den Kosten für einen Hausnotruf haben wir Ihnen hier zusammengestellt: Hausnotruf Kosten.

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