Die 6 besten Tipps

Wie Sie den passenden Senioren Notruf finden

Was kostet ein Senioren Notruf? Übernehmen die Kranken- und Pflegekassen die Kosten? Und welche Vorteile haben ich oder meine Angehörigen von einem Hausnotrufsystem?

Diese und weitere Fragen beantworten wir Ihnen auf dieser Seite. Darüber hinaus geben wir Ihnen nützliche Hinweise, was Sie bei der Anschaffung beachten müssen und auf welche Punkte Sie besonderen Wert legen sollten.

Finden Sie den passenden Senioren Notruf für Ihre Bedürfnisse: Mit unseren 6 besten Tipps und wertvollen Hinweisen.

Tipp #1: Senioren Notruf Preise - Vergleichen Sie auf spezialisierten Portalen

Zum Einstieg in das Thema sollten Sie sich einen Überblick über die marktüblichen Preise verschaffen. Dies gelingt am besten über spezielle Vergleichsportale, die Ihre persönlichen Anforderungen berücksichtigen können.

Auf den Portalen erhalten Sie kostenfrei und unverbindlich verschiedene Angebote und können die Leistungen der verschiedenen Anbieter direkt vergleichen. So finden Sie den passenden Notruf für Senioren.

So erhalten Sie in 5 Minuten konkrete Hausnotruf-Preise:

Wir können Ihnen die folgenden Vergleichsportale empfehlen. Aber Vorsicht: Nicht alle Hausnotruf Anbieter sind auf allen Portalen vertreten. Deswegen sollten Sie gleich mehrere Portale nutzen und die Vergleiche kombinieren.

Schauen Sie sich alle Vergleiche in Ruhe an und entscheiden Sie sich für zwei der genannten Möglichkeiten. Nachdem Sie die Formulare ausgefüllt haben, werden sich die Anbieter mit konkreten Preisen bei Ihnen melden - natürlich unverbindlich und kostenlos. Darüber hinaus erhalten Sie weitere wertvolle Tipps zur Kostenübernahme und möglichen Zuschüssen.

Warum Sie mindestens 2 der kostenlosen Vergleichsportale nutzen sollten:

  • Nicht alle Anbieter von Hausnotrufsystemen sind auf allen Portalen.
  • Sie vermeiden die Gefahr von Ausreißern.
  • Die Preisunterschiede zwischen den Anbietern können bis zu 30% betragen.
  • Sie bekommen kostenfreie und unverbindliche Angebote mit konkreten Preisen.
  • Sie erhalten einen ersten Überblick und damit eine ideale Verhandlungsgrundlage.
  • Die Angebote kommen von geprüften, regionalen und deutschlandweiten Anbietern.
 

Um den idealen Hausnotruf zu finden, können Sie die genannten Portale so einfach nutzen wie einen Preisvergleich bei Check24, Verivox und Co.: Sie benennen Ihre Anforderungen und erhalten im Anschluss Angebote von regionalen sowie deutschlandweiten Anbietern.

Zusatztipp: Kostenlos weitere Hilfsmittel sichern

Bei vorhandenem Pflegegrad haben Sie einen Anspruch auf zahlreiche Pflegehilfsmittel und die entsprechenden Zuschüsse. Sichern Sie sich daher die aktuelle Förderung und profitieren Sie von weiteren nützlichen Hilfsmitteln.

Tipp #2: Kosten für einen Senioren Notruf - Ein erster Überblick

Im Gegensatz zu einmaligen Anschaffungen, wie etwa für ein Elektromobil, müssen Sie für einen Hausnotruf mit einer monatlich wiederkehrenden Gebühr kalkulieren. Solange Sie den Dienst nutzen, muss dieser auch gezahlt werden.

Der Basis-Tarif für einen Hausnotruf liegt bei den meisten Anbietern bei 23 Euro pro Monat. Dies beinhaltet die Bereitstellung, einen Handsender, ein Basisgerät, die Aufschaltung zur Notrufzentrale, die Bearbeitung der eingehenden Alarme inklusive Verständigung der Kontaktperson sowie Reparatur und Wartung, was auch den Akkuwechsel einschließt.

Hinweis: Der Leistungsumfang kann je nach Anbieter variieren. Prüfen Sie deswegen im Vorfeld, ob es eine Beschränkung bei der Anzahl der Notrufe gibt.

Mit dem Basis-Tarif haben Sie und Ihre Angehörigen die Sicherheit, dass im Notfall vorgesorgt ist und schnell Hilfe eintrifft bzw. die hinterlegten Kontaktpersonen informiert werden. In Situationen, die akut oder lebensbedrohlich sind, verständigt die Zentrale umgehend den Rettungsdienst, bevor die Kontaktperson informiert wird.

Neben der monatlichen Grundgebühr kommen noch Kosten für den Anschluss auf Sie zu. Je nach Anbieter können diese bis zu 60 Euro betragen. Die Anschlussgebühr entsteht für die Installation, Aufstellung, Inbetriebnahme und Einweisung in das Gerät. In der Regel wird diese durch einen Techniker vorgenommen.

Tipp: Testen Sie das Gerät bei der Installation auf Herz und Nieren und führen Sie einen Probeanruf durch, um die Sprachqualität und Funktion zu testen.

Neben den Gebühren für den Anschluss und den monatlichen Kosten für den gewählten Tarif, können noch weitere Kosten auf Sie zukommen - etwa wenn Sie Zusatzleistungen wünschen, zum Beispiel eine Schlüsselaufbewahrung. Hier variieren die Preise je nach Anbieter. Einen Überblick über alle Kosten, die auf Sie zukommen können, haben wir hier für Sie zusammengefasst: Hausnotruf Kosten.

Tipp #3: Senioren Notruf - Kostenübernahme durch Krankenkassen

Die Kranken- bzw. Pflegekassen übernehmen die Kosten für einen Notruf für Senioren. Die Voraussetzung dafür ist, dass der Betroffene über einen Pflegegrad verfügt und den größten Teil des Tages allein lebt. Darüber hinaus ist durch seinen Zustand jederzeit mit einem Notfall zu rechnen.

Die Kosten, die von den Pflegekassen übernommen werden, sind jedoch gedeckelt. So betragen diese einmalig für den Anschluss bis zu 10,49 Euro sowie bis zu 23,00 Euro für die monatliche Bereitstellung.

Hinweis: Bei den meisten Anbietern kostet der Basistarif 23,00 Euro pro Monat.

Zusatzleistungen werden von den Pflegekassen nicht übernommen und müssen vom Betroffenen selbst gezahlt werden. Über diese Zusatzleistungen müssen Sie einen gesonderten Vertrag mit dem Anbieter des Senioren Notrufs abschließen.

Halten Sie in jedem Fall vor Abschluss der Vertrages Rücksprache mit Ihrer zuständigen Pflegekasse, ob eine Kostenübernahme möglich ist. Darüber hinaus beraten Sie auch die Anbieter und helfen Ihnen dabei, einen Antrag bei der Pflegekasse zu stellen. Was es außerdem noch zu beachten gibt, finden Sie in folgendem Artikel: Hausnotruf & Krankenkasse

Tipp #4: Anbieter Senioren Notruf - Aktuelle Ergebnisse der Stiftung Warentest

Die Auswahl an Hausnotruf Anbietern ist groß: So gibt es gemeinnützige Anbieter wie die großen Wohlfahrtsverbände, aber auch private Anbieter, die mitunter nur lokal tätig sind. 2018 wurden neun Anbieter von der Stiftung Warentest geprüft - vier private sowie fünf gemeinnützige Hausnotrufdienste.

Diese drei Anbieter schnitten am besten ab:

  1. Arbeiter-Samariter-Bund (ASB): Schnelle und kompetente Bearbeitung des Notrufs
  2. Deutsches Rotes Kreuz (DRK): Inbetriebnahme und Funktionstests sehr gut
  3. Malteser Hilfsdienst: Gute fachliche Beratung

Insgesamt schnitten im Test die gemeinnützigen Anbieter am besten ab. Dennoch ist keiner der Anbieter uneingeschränkt zu empfehlen, da unter anderem große Mängel in den Verträgen und den AGBs ans Licht kamen.

Deswegen lautet unsere Empfehlung: Vergleichen Sie verschiedene Anbieter und deren Leistung miteinander. Bei Fragen zum Vertrag können Sie sich jederzeit an die Verbraucherzentralen wenden.

Alle Informationen zu den einzelnen Anbietern sowie weitere Ergebnisse der Überprüfung durch die Stiftung Warentest finden Sie hier: Hausnotruf Anbieter.

Tipp #5: Senioren Notruf Geräte - Ein Überblick

Grundsätzlich besteht ein Notruf für Senioren immer aus zwei Komponenten: Das Basisgerät mit Freisprechanlage sowie einem Funksender. Die Basisstation wird an einem zentralen Ort in der Wohnung aufgestellt, sodass aus jedem Raum eine gute Sprachqualität möglich ist. Der Funksender wird vom Betroffenen getragen - idealerweise 24 Stunden - sodass auch in der Nacht schnelle Hilfe gewährleistet werden kann.

Der Funksender, auch als Alarmknopf bekannt, ist in verschiedenen Ausführung erhältlich. In der Regel in Form einer Kette oder eines Armbandes. Wichtig ist, dass der Alarmknopf den Betroffenen nicht einschränkt, sodass dieser den Sender immer am Körper trägt. Nur so ist im Notfall sichergestellt, dass schnelle Hilfe eintrifft.

Tipp: Für Senioren, die auch unterwegs abgesichert sein möchten, gibt es mobile Notrufsysteme. Diese sind mit einem GPS-Sender versehen und sende der Zentrale im Notfall den aktuellen Standort.

Um jederzeit Kontakt mit der Notrufzentrale aufnehmen zu können, muss das Basisgerät mit der Telefondose verbunden sein und über eine dauerhafte Stromzufuhr verfügen. Sollte kein Telefonanschluss verfügbar sein, gibt es auch Lösungen, die über das Mobilfunknetz funktionieren.

In jedem Fall sollte nach der Installation des Senioren Notrufs ein Test-Notruf abgesetzt werden, um zu prüfen, ob alles technisch einwandfrei funktioniert. Darüber hinaus sollten Sie auch die Sprachqualität und Reichweite in allen Räumen testen.

Einen Überblick zu den verschiedenen Hausnotrufgeräten und weiteren technischen Möglichkeiten finden Sie hier: Hausnotrufgeräte.

Tipp #6: So funktioniert der Notruf für Senioren

Damit Sie oder Ihre Angehörigen in Notsituationen schnell reagieren können, funktionieren Hausnotrufsysteme immer nach demselben Prinzip - egal welches System Sie nutzen.

Funktionsweise:

  1. Im Notfall betätigt die betroffene Personen den Knopf des Senders, den er rund um die Uhr bei sich trägt.
  2. Die Basisstation stellt eine direkte Verbindung zur Notrufzentrale des Hausnotrufdienstes her, die 24 Stunden am Tag besetzt ist.
  3. Die Zentrale nimmt Kontakt zum Betroffenen auf. Der Mitarbeiter hat alle Informationen zum Gesundheitszustand des Betroffenen vorliegen.
  4. Je nach Einschätzung des Mitarbeiters wird entweder die hinterlegte Kontaktperson oder der Rettungsdienst direkt durch den Mitarbeiter informiert.

Sollte sich die betroffene Person nach Betätigung des Senders nicht melden, veranlasst der Mitarbeiter in der Zentrale weitere Maßnahmen, sodass auch bei Bewusstlosigkeit sichergestellt wird, dass schnelle Hilfe eintrifft.

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